Pädagogischer Ansatz meiner Betreuung

Inhaltsverzeichnis



1. Rahmenbedingungen

1.1 Betreuungszeiten

Meine Kernarbeitszeiten sind montags bis freitags von 07:00 bis 18:00 Uhr. Andere Zeiten können bei Bedarf individuell abgesprochen werden. Randzeiten sowie Wochenend- und Feiertagsbetreuung sind nach Absprache möglich.
1.2 Schließzeiten

Die Schließzeiten meiner Kindertagespflege betragen dreißig Tage im Jahr, diese richten sich voraussichtlich bis 2019 nach den Schulferien des Landes NRW. Bis spätestens Ende Februar werde ich Ihnen die Zeiten schriftlich mitteilen. Einzelne betreuungsfreie Tage können auch außerhalb der Ferienzeiten anfallen. Zudem finden ein bis zwei Weiterbildungstage pro Jahr statt, an denen ich die Betreuung Ihres Kindes leider nicht übernehmen kann.
1.3 Lage

Sie finden uns auf der Gladbacherstraße 485 in 41748 Viersen/Ummer. Hinter der Grundstücksgrenze befinden sich Felder, Wald und Wiesen. Die Bushaltestelle der Linien 009 und 019 „Omperter Weg“ ist etwa 150 Meter entfernt. Die Zufahrten zur A 52 und A 61 sind in wenigen Minuten erreichbar.
1.4 Räumlichkeiten

Unser frei stehendes Einfamilienhaus ist 2,5-geschossig und verfügt über eine reine Wohnfläche von ca. 170qm². In den oberen Etagen befinden sich die privat genutzten Räumlichkeiten, im Erdgeschoss:

  • der Eingangsbereich
  • ein Spielzimmer mit Zugang in den Außenbereich
  • ein Ruheraum für die Tageskinder
  • ein kleines Gäste-WC mit Dusche
  • eine Küche mit Zugang zum Hof
  • ein Aufenthaltssraum

In allen Räumen befinden sich Rauchmelder. Zwei Terrassentüren sowie die Eingangstür können im Notfall als Fluchtwege genutzt werden. Feuerlöscher sowie ein Erste-Hilfe-Kasten nach DIN 13157 stehen ebenfalls zur Verfügung.
1.5 Außengelände

Unser eingezäunter Garten ist ca. 200 qm² groß und frei von giftigen Pflanzen. Wir haben einen Spielturm mit Rutsche, eine Mehrkinderschaukel, ein Wipptier, verschiedene Kinderfahrzeuge, Hüpfbälle, einen Sandkasten sowie diverse Spielmaterialien für den Außenbereich. Eine überdachte Terrasse lädt auch an regnerischen Tagen zum Spielen im Freien ein. Für ausreichend Schatten sorgt nicht nur unser Walnussbaum, sondern auch die großen Lebensbäume, die das Grundstück umgeben. Für das leibliche Wohl wird in unserem kleinen Garten auch gesorgt. In unserem Hochbeet pflanzen wir gemeinsam mit den Kindern Salat, Erdbeeren, Tomaten, Kräuter usw. an. Uns stehen zusätzlich ca. 500 qm² gepflasterte Fläche auf unserem Innenhof zur Verfügung. Diese können sowohl von den Eltern zum Parken als auch von den Kindern z. B. zum Bobby-Car fahren genutzt werden.

2. Pädagogische Arbeit

2.1 Haltung/Menschenbild

Jeder Mensch ist einzigartig und bringt von Natur aus unterschiedliche Talente, Begabungen und Voraussetzungen mit. Jedes Kind bekommt bei mir die Möglichkeit, die eigenen Stärken und Schwächen zu entdecken. Damit ich Ihr Kind bei der Entwicklung seiner eigenen Persönlichkeit, des Selbstbewusstseins und der Eigenständigkeit fordern und fördern kann, ist ein achtsamer, respekt- und würdevoller Umgang mit Ihrem Kind für mich unerlässlich.
2.2 Inklusion

Inklusion bedeutet für mich nicht nur, dass Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen in einer Gruppe von nicht beeinträchtigten Kindern aufgenommen werden, sondern dass sie gleichberechtigt teilhaben können und dürfen. In diesem Zusammenhang verstehe ich Inklusion als Möglichkeit, Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung zu überwinden und jedes Kind vorbehaltlos zu achten und zu fördern. Ich mache keine Unterschiede zwischen kultureller Herkunft, der Religion, der sozialen Schicht, dem Bildungsstand, der Familienkonstellation, dem Geschlecht oder dem Gesundheitszustand des Kindes. Ich begegne jedem Kind mit Respekt, gehe individuell auf die persönlichen Bedürfnisse ein und begleite es liebevoll.
2.3 Partizipation

Entscheidungsspielräume in Bezug auf die Selbstbestimmung stehen schon den „Kleinsten“ zu. So erlernt Ihr Kind frühzeitig demokratische Grundsätze, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen für sich zu treffen. Partizipation bedeutet dabei für mich nicht, Regel- und Grenzenlosigkeit, sondern ein dem Alter entsprechendes Mitspracherecht. Um Ihr Kind nicht zu überfordern, achte ich auf kindgerechte Handlungs- und Entscheidungsspielräume und begleite es in seinem Tun.

Ihr Kind hat bei mir unter anderem

  • das Recht, an Entscheidungen beteiligt zu sein (z. B. Schlafbedürfnis, Hungergefühl, Sauberkeitserziehung etc.)
  • das Recht, den Tagesablauf mit zu gestalten (z. B. Freispiel, Mal- oder Bastelaktivitäten, Spielpartner etc.)
2.4 Bildungsbereiche

Bewegung

Mit Spiel und Spaß begleite ich Ihr Kind dabei, sich selbst und seine Fähigkeiten zu entdecken. Ihr Kind bekommt bei mir die Zeit, sich und seine Fähigkeiten im freien Spiel zu erproben und diese auszubauen. Gemeinsame Aktivitäten und Unterstützung meinerseits helfen Ihrem Kind dabei, die nötige Sicherheit zu erlangen. Durch ansprechende Raum und Gartengestaltung sowie ausreichend Spiel- und Bastelmaterialien, stehen Ihrem Kind zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um die grob- und feinmotorischen Fähig- und Fertigkeiten weiterzuentwickeln.

Körper, Gesundheit und Ernährung

Ich unterstütze Ihr Kind in allen Bereichen der Gesundheits -und Hygieneerziehung, dazu zählt auch die Entwicklung eines positiven Körpergefühls, die eigene Wahrnehmung , Gefühle, Bedürfnisse nach Ruhe, Nähe und Distanz sowie zahlreiche Sinneserfahrungen (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken). In der Kindheit werden Ernährungsgewohnheiten und Essverhalten maßgeblich geprägt, Vorlieben und Abneigungen entwickelt. Daher ist es mir besonders wichtig, Ihr Kind in dieser Phase aktiv an den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten wie z. B. Tischdecken, Kochen helfen etc. teilnehmen zu lassen. Indem Ihr Kind kleine Aufgaben übernehmen darf, erlebt es sich als handlungsfähig, verantwortlich und als Teil unserer Gemeinschaft. Dies stärkt das Selbstbewusstsein, die Handlungskompetenz und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. Mit positivem Vorbild versuche ich darüber hinaus, Ihrem Kind Freude und Genuss an gesundem Essen zu vermitteln. Die Mahlzeiten werden von mir/uns täglich frisch zubereitet, dabei achte ich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, in der Gemüse und Obst die Hauptbestandteile der Mahlzeiten darstellen. Gemeinsame Mahlzeiten sind bei uns selbstverständlich, denn sie fördern nicht nur die Esskultur, sondern vermitteln Ihrem Kind auch ein Gefühl des Zusammenhalts. Ihr Kind bekommt die Möglichkeit, eigenständig zu essen, anfangs auch gern mit den Fingern. Mit zunehmendem Alter und den motorischen Fähigkeiten unterstütze ich Ihr Kind dabei, mit Besteck zu essen. Im Rahmen der Inklusions- und multikulturellen Betreuung, bemühe ich mich, auf Nahrungsunverträglichkeiten sowie religiöse- und kulturelle Hintergründe einzugehen und Ihre Wünsche und Anregungen in unseren Speiseplan aufzunehmen.

Mathematische Bildung

Durch spielerische Angebote unterstütze ich Ihr Kind dabei, die Vielseitigkeit der Mathematik zu erforschen. Ihr Kind lernt durch kleine Rituale, wiederkehrende Abläufe und Reihenfolgen erste Strukturformen kennen. Es orientiert sich zunehmend an festen Tagesabläufen (z. B. Essenzeiten, Ruhephasen, Freispielzeiten), um zeitliche Erfahrungen zu sammeln und Zeit als solche wahrzunehmen. Mithilfe von Abzählreimen, Zahlengeschichten und Spielen betrete ich gemeinsam mit Ihrem Kind die Welt der Zahlen. Durch verschiedenartige Materialien, (z. B. Bausteine mit verschiedenen Formen und Gewichten, Perlen in zahlreichen Farben und Größen) übt sich Ihr Kind darin, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen, dabei werden erste mathematische Fähigkeiten (Mengenbegriffe, Formen, Größen und Gewichte) geschult, die für die spätere Entwicklung Ihres Kindes wichtige Grundlagen darstellen.

Medien

Ich biete Ihrem Kind hauptsächlich altbekannte Medien wie Bilder- und Sachbücher an. Für Hörspiele und Musik steht uns ein CD-Player zur Verfügung. Fernseher, Computer und Co sind aufgrund der überwiegend sehr jungen Kinder (0 - 3 Jahre) und meiner persönlichen Einstellung zum Thema „Kinder und Medien“ für meine Kindertagespflege ungeeignet. Ich unterstütze und ermutige Ihr Kind, Geschichten und Hörspielen aufmerksam zu lauschen, Bilderbücher konzentriert und mit Neugier zu betrachten und Musik nicht nur zum Singen und Tanzen, sondern auch zum Entspannen und Träumen zu nutzen.

Musisch-ästhetische Bildung

Durch eine Vielzahl von Gestaltungsmaterialien unterstütze und begleite ich Ihr Kind dabei, seine Kreativität zu entwickeln und eigene Ideen umzusetzen. Dabei fördere ich das freie und kreative Gestalten Ihres Kindes spielerisch. Hierbei erkundet Ihr Kind die unterschiedlichen Materialien und lernt durch anschauen, anfassen, ausprobieren und bearbeiten verschiedene Möglichkeiten der Gestaltungsprozesse kennen.

Die natürliche Freude an Musik, Rhythmik und Bewegung Ihres Kindes wird von mir aufmerksam begleitet und unterstützt. Ich ermutige Ihr Kind dazu, die unterschiedlichsten Instrumente zu benutzen und eigenständig zu erforschen. Wir singen, hören Musik, tanzen und musizieren.

Naturwissenschaftlich-technische und Ökologische Bildung

Geduldig und mithilfe von unterschiedlichen Materialien gehe ich auf die Fragen und Interessen Ihres Kindes ein, ich unterstütze es dabei, durch eigenständiges oder gemeinsames Experimentieren Antworten zu finden und so das Bewusstsein für Umwelt, Mensch und Tier aufzubauen. Wir beobachten gemeinsam Tiere in unserem Umfeld, lauschen dem Regen und pflanzen Blumen und Gemüse an. Ich unterstütze Ihr Kind in seinem Wunsch, die Welt zu verstehen und ermutige es, seinen Forscher- und Entdeckerdrang auszuleben.

Altersentsprechend und individuell leite ich Ihr Kind an, darauf zu achten, Energie zu sparen, indem wir gemeinsam das Licht in ungenutzten Räumen ausschalten, bei Hygienemaßnahmen, (z. B. Zähne putzen oder Hände waschen) das Wasser nicht unnötig lange laufen zu lassen und Müll zu trennen. Dabei gehe ich mit gutem Beispiel voran und unterstütze meine Arbeit u. a. mit Büchern und kindgerechten Erklärungen. Durch gemeinsame Ausflüge in den nahe gelegenen Wald hat Ihr Kind die Möglichkeit, Pflanzen und Tiere in freier Natur zu beobachten und kennenzulernen.

Religion und Ethik

Mein Erziehungsstil sieht keine religiöse Erziehung vor. Im Rahmen der Kindertagespflege feiern wir so genannte „Brauchtums-Feste“. Dazu zählen nicht nur die christlichen Feste wie Karneval, Ostern, St. Martin, Nikolaus und Weihnachten, sondern Halloween, Geburtstage und auf Wunsch auch Feste aus anderen Kulturkreisen. Wir bereiten uns unterschiedlich auf die oben genannten Feste vor, z. B. mit Geschichten, Bilderbüchern, Liedern, Bastelarbeiten und passender Dekoration. Ich unterstütze Ihr Kind dabei, Feste, Traditionen und Rituale aus dem eigenen und aus anderen Kulturkreisen zu entdecken, eigene Werte kennenzulernen und Standpunkte zu entwickeln, die sich auf unsere Grundwerte wie Achtung, Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Umwelt und Natur beziehen.

Soziale und (inter-)kulturelle Bildung

Ich unterstütze Ihr Kind während meiner täglichen Arbeit dabei, vorurteilsfrei und adäquat zu reagieren, Konflikte gewaltfrei zu lösen und gleichberechtigt (unabhängig von Geschlecht, körperlicher- oder geistiger Beeinträchtigung, sozialer, kultureller oder religiöser Herkunft) aufzuwachsen. Ich helfe Ihrem Kind, Einfühlungsvermögen auf- und auszubauen, wertschätzend mit Mensch, Tier, Umwelt und Materialien umzugehen, Vielfältigkeit anzuerkennen sowie soziale Kompetenzen zu erlernen und eigene Gefühle und Wünsche zu äußern. Mitspracherecht und Meinungsfreiheit der Kinder zu gewährleisten, ist ein essenzieller Bestandteil meiner Arbeit. Mir ist es wichtig, Ihr Kind dabei zu unterstützen, eine selbstbewusste, tolerante und verantwortungsbewusste Persönlichkeit zu entwickeln. Dazu gehören neben viel Geduld auch altersentsprechende Regeln und Konsequenzen.

Sprache und Kommunikation

Ich hole Ihr Kind individuell an dem Punkt ab, an dem es in seiner Sprachentwicklung gerade steht. Ich spreche viel mit Ihrem Kind, wobei ich darauf achte, den Blickkontakt zu halten. Ich begleite meine Tätigkeiten und Handlungen mit Sprache (z. B. „Ich hole jetzt den Waschlappen und mache dir die Hände sauber.“, „Jetzt ziehen wir die Schuhe an, damit wir in den Garten gehen können.“ etc.) und gebe den Kindern so die Möglichkeit, ihren Wortschatz zu erweitern und ihn gezielt zu nutzen. Auch die Handlungen Ihres Kindes, begleite ich mit Erklärungen, Hinweisen oder Informationen und ermutige es dazu, Sprache in Spiel- und Alltagssituationen einzusetzen. Ich erzähle Geschichten, singe und reime mit den Kindern, lese Bilderbücher vor, unterhalte mich und höre aufmerksam zu, was Ihr Kind mir zu erzählen hat. Ihr Kind bekommt von mir ausreichend Zeit, um sich durch Sprache, Gestik, Mimik oder durch Bewegungsmuster mitzuteilen. Auch bei nonverbaler Kommunikation unterstütze ich Ihr Kind individuell (z. B. durch Bilderbuchbetrachtung, Bildkarten, Gegenstände, Körpersprache, Mimik usw.).
2.5 Bildungsdokumentation

Die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung Ihres Kindes ist ein zentraler Bestandteil meiner pädagogischen Arbeit. Individuelle Lernfortschritte und die Fähig- und Fertigkeiten Ihres Kindes stehen dabei im Vordergrund. In einem persönlichen Portfolio halte ich Lerngeschichten, Fotos, Bilder, Spielkameraden, Ideen und Kommentare Ihres Kindes fest. Zusätzliche „Entwicklungsbögen“ unterstützen mich dabei, Ihnen bei Entwicklungsgesprächen die Fortschritte Ihres Kindes aufzuzeigen und bei Bedarf gezielte Fördermaßnahmen mit Ihnen abzusprechen.
2.6 Erziehungsschwerpunkte

Partizipation ermöglicht Ihrem Kind, sich in unseren Alltag einzubringen. Durch das Teilhaberecht an Entscheidungen lernt Ihr Kind, seine Handlungen zu begreifen, seine Stärken wahrzunehmen und an seinen Schwächen zu arbeiten. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, soziale Kompetenz erlernt und Verantwortungsbewusstsein gefördert. Für mich ist es wichtig, dass Ihr Kind lernt, seine Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, sie umzusetzen und dennoch rücksichtsvoll mit Mensch, Tier und Natur umzugehen. Partizipation ist also nicht nur Mitspracherecht, sondern trägt zu einer ganzheitlichen Entwicklung (kognitive-, soziale-, und kreative Entwicklung, sowie der Persönlichkeitsbildung und der physischen Entwicklung) Ihres Kindes bei.
2.7 Qualifikation & Qualitätssicherung

Eine gültige Pflegeerlaubnis der Stadt Viersen nach § 43 SGB VIII sowie Führungszeugnisse laut § 72a SGB VIII für alle im Haushalt lebenden volljährigen Personen liegen dem Jugendamt vor. An den vorgeschriebenen „Erste-Hilfe-Kursen für Kinder“ nehme ich alle zwei Jahre teil. Im Rahmen der Qualitätssicherung finden turnusmäßige und bedarfsorientierte Fachgespräche mit dem Jugendamt der Stadt Viersen statt.

Bei der Übergabe finden täglich kurze, „Tür- und Angel“-Gespräche mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten statt. Ausführliche Entwicklungsgespräche erfolgen auf Wunsch und nach vorheriger Terminabsprache. Diese Gespräche sollten in Ruhe und nach Möglichkeit ohne Ihr Kind stattfinden. Bei akutem Gesprächsbedarf finden wir kurzfristig einen passenden Zeitpunkt. Bei Differenzen, die nicht gemeinsam und konstruktiv gelöst werden können, besteht sowohl auf Wunsch der Eltern als auch auf meinen Wunsch die Möglichkeit, mit der Fachberatung der Stadt Viersen ein zielorientiertes und dem Kindeswohl dienliches Gespräch zu führen.

Regelmäßige Treffen mit anderen Tagespflegepersonen tragen dazu bei, meine pädagogische Arbeit zu reflektieren, den kollegialen Austausch zu gewährleisten und eine Vernetzung zu fördern.

Pro Kalenderjahr nehme ich an mindestens einer Fortbildung der Stadt Viersen, des „Katholischen Forums Krefeld/Viersen“ oder freien Trägern zur Weiterbildung von Tagespflegepersonen teil.

3. Zusammenarbeit mit den Eltern/Erziehungsberechtigten

2.1 Erziehungspartnerschaft

Eltern sind Experten für Ihr Kind!

Als begleitende und unterstützende Bezugsperson Ihres Kindes liegt mein besonderes Augenmerk auf einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Ihnen. Sie als Eltern und ich als Tagespflegeperson stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen uns als unterstützende Bezugspersonen Ihres Kindes. Um die bestmögliche Unterstützung bzw. Förderung zu gewährleisten, ist es besonders wichtig, in ständigem, respektvollem und ehrlichem Austausch zu bleiben. In diesem Zusammenhang weise ich nochmals ausdrücklich auf die gegenseitige Schweigepflicht hin.

Möglichkeiten zum Austausch biete ich ihnen wie folgt an:

  • kurze tägliche „Tür und Angel“-Gespräche bei der Übergabe
  • Gesprächstermine nach Vereinbarung (wenn möglich ohne Kind)
  • Entwicklungsgespräche unter Einbeziehung der Bildungsdokumentation (nach Absprache)
  • bei Bedarf kann die Fachberatung des Jugendamtes der Stadt Viersen hinzugezogen werden

Eltern und Tagespflegeperson verpflichten sich, gemeinsame Absprachen, Termine sowie Bring- und Abholzeiten einzuhalten. Kurzfristige Änderungen wie z. B. Verspätungen durch Stau sind mir telefonisch mitzuteilen.
3.2 Eigentum der Kinder/Eltern

Jedes Kind bekommt von mir für die Dauer des Betreuungsverhältnisses ein Fach für Windeln, Pflegeprodukte etc. zur Verfügung gestellt. Des weiteren steht Ihnen ein Bereich für Wechselwäsche zur Verfügung, sodass sie nicht täglich eine Wickeltasche mitbringen müssen. Nach Ende des Betreuungsverhältnisses möchte ich Sie bitten, die Sachen Ihres Kindes wieder mitzunehmen. Nicht mitgenommene oder abgeholte Kleidung/Spielzeuge oder sonstige Dinge werden von mir nach acht Wochen entsorgt oder gehen in meinen Besitz über.

Das Mitbringen von Kuscheltieren und sonstigem Spielzeug ist natürlich gestattet und gerade in der Anfangsphase für Ihr Kind besonders wichtig.

Da es unter den Kindern zu Streitigkeiten um ein mitgebrachtes Spielzeug kommen kann, möchte ich Sie bitten, Folgendes zu beachten:

  • maximal 1 Teil pro Kind und Tag, da wir ansonsten den Überblick verlieren können
  • das mitgebrachte Spielzeug sollte robust und nicht von hohem Wert sein
  • alle Kinder dürfen das mitgebrachte Spielzeug benutzen (ausgenommen sind Kuscheltiere für den Mittagschlaf)
  • gewaltverherrlichendes Spielzeug darf nicht mitgebracht werden (z. B. Spielzeugwaffen etc.)

Bitte beachten Sie, dass ich für verloren gegangenes oder beschädigtes Spielzeug keine Haftung übernehme.

4. Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell

4.1 Darum ist die Eingewöhnung so wichtig

Die Eingewöhnungsphase ist für Ihr Kind, für Sie, für die Gruppe und auch für mich ausschlaggebend für eine gelungene und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Damit die Betreuung auch auf Dauer gut funktioniert, ist es wichtig; sich gegenseitig kennenzulernen und Vertrauen zueinander aufzubauen. Nicht nur für Ihr Kind, sondern auch für Sie wird es zu Beginn schwierig sein, loszulassen und mit einem guten Gefühl in den Tag zu starten. Bitte bedenken Sie, dass Ihre Gefühle und Einstellung sich dabei auf Ihr Kind übertragen. Ich arbeite in Anlehnung an das „Berliner Modell“, das sich über Jahre hinweg in vielen öffentlichen Einrichtungen bewährt hat. Allerdings habe ich keinen verbindlichen Zeitplan, denn jedes Kind ist einzigartig. Ich gehe individuell auf die Bedürfnisse Ihres Kindes ein und versuche, auch Ihre Belange zu berücksichtigen. Die nachfolgenden Punkte dienen also grundsätzlich nur als Anhaltspunkte für die Gestaltung der Eingewöhnungsphase.
4.2 Anfangsphase

Am Anfang kommen Sie gemeinsam zu uns. Wir setzen uns zu den anderen Kindern der Gruppe und ich versuche, meinen normalen „Alltag“ mit den Kindern weiterzuführen. Sie bleiben die ganze Zeit über bei Ihrem Kind und nehmen bitte möglichst wenig Kontakt zu den anderen Kindern auf, um sich ganz auf die Bedürfnisse Ihres Kindes zu konzentrieren. Ich nehme immer wieder Kontakt zu Ihnen auf, überlasse es aber Ihrem Kind, sich mir oder den anderen Kindern zu nähern. So erlebt Ihr Kind, geschützt durch Ihre Anwesenheit, die Gruppe und mich im alltäglichen Umgang miteinander. Bitte planen sie für diese Phase ca. ein bis zwei Stunden pro Treffen ein.
4.3 Rückzugsphase

Nachdem sich Ihr Kind an uns und die neue Umgebung gewöhnt hat, sich sogar schon von Ihnen entfernt, beginnt für Sie und Ihr Kind ein neuer Abschnitt. Sie haben nun die Aufgabe, sich aus dem Spielgeschehen zurückzuziehen. Wir vereinbaren einen festen Platz, an dem Sie für Ihr Kind jederzeit erreichbar sind, sich aber nur noch bei akutem Handlungsbedarf einbringen. Lässt sich Ihr Kind nun immer mehr auf mich als neue Bezugsperson ein (spielen, wickeln etc.), wird es Zeit, in die letzte Phase überzugehen.
4.4 Trennungsübungen

Nach Beobachtung Ihres Kindes und nach vorheriger Absprache mit Ihnen beginnen nun die ersten Trennungsversuche. Sie bringen das Kind zu der vereinbarten Zeit, machen mit mir eine kurze Übergabe, wechseln Ihrem Kind die Schuhe und bereiten es dabei darauf vor, dass Sie gleich gehen werden. Ich begleite Sie und Ihr Kind zur Tür, wir verabschieden Sie gemeinsam mit unserem Abschieds-Ritual. Heimliches „Wegschleichen“ darf nicht sein, es würde das Vertrauen Ihres Kindes tief erschüttern. Diese Trennungsübungen werden gesteigert, anfangs wenige Minuten bis hin zu der vereinbarten Betreuungszeit. Sie müssen in dieser Phase jederzeit telefonisch erreichbar sein.
4.5 Abschied aus der Kindertagespflege

Die Zeit des Abschieds aus der Kindertagespflege naht, auch darauf muss Ihr Kind vorbereitet werden. Durch Gespräche, Bilderbuchbetrachtungen etc. kann Ihrem Kind der Übergang in den Kindergarten erleichtert werden. Bitte sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Kind über die anstehenden Veränderungen und vermitteln Sie ihm Ihre positive Einstellung. Das Betreuungsjahr endet immer am 31.07 des Jahres, indem Ihr Kind in den Kindergarten kommt. Am letzten Betreuungstag feiern wir den Abschied mit einem besonderen Frühstück. Im September, nachdem sich Ihr Kind im Kindergarten eingelebt hat, treffen wir uns mit allen Kindern und Eltern und feiern gemeinsam ein „großes Abschiedsfest“. Dabei bekommt Ihr Kind die Möglichkeit, mich und seine Spielkameraden aus der gemeinsamen Zeit zu treffen und die vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse aus dem Kindergarten zu schildern. Zu diesem Zeitpunkt bekommt Ihr Kind von mir ein Portfolio mit Bildern und Geschichten aus seiner Zeit bei uns überreicht.

5. Pflege/Verpflegung

5.1 Ernährung

Die Ernährung nach Beendigung des Säuglingsalters dient dazu, dass sich Ihr Kind langsam aber stetig an die Ernährungsgewohnheiten Ihrer Familie und seiner Umgebung anpasst. In dieser Zeit werden Ernährungsgewohnheiten maßgeblich geprägt, Vorlieben und Abneigungen entwickelt. Zu meiner pädagogischen Arbeit gehört es, in dieser Phase ein gesundes Ernährungsverhalten zu fördern und das Kind darin zu unterstützen, einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln zu erlernen.

Es gibt je nach gebuchtem Betreuungsumfang drei bis vier Mahlzeiten pro Tag. Wasser steht den Kindern ganztägig zur freien Verfügung. Die Mahlzeiten werden von mir frisch zubereitet und bestehen in der Regel aus:

  • Frühstück aus Vollkornbrot, wahlweise mit Wurst/Käse, dazu frisches Gemüse
  • Zwischenmahlzeit aus verschiedenen Obstsorten oder Rohkost
  • Mittagessen aus mindestens 3 Komponenten, z. B. Fleisch/Fisch ,Beilagen und Salat
  • Vesper bestehend aus Obst

Im wöchentlichen Wechsel gibt es einen „süßen“ Tag, an dem z. B. Pfannkuchen, Milchreis etc. angeboten wird sowie einen „vegetarischen“ Tag, an dem wir bewusst auf Fleisch verzichten.

Zu besonderen Anlässen, zu Festen und Geburtstagen kann sich die oben genannte Auswahl verändern und die Kinder dürfen an diesen Tagen auch mitgebrachte Speisen (Kuchen/Süßigkeiten/Knabbereien) und Getränke (Limonade) verzehren, die sie hier normalerweise nicht bekommen.

Das Einnehmen der Mahlzeiten ist für die Kinder stets freiwillig, jedoch lege ich Wert darauf, dass alle Kinder gemeinsam am Tisch sitzen und warten, bis alle mit dem Essen fertig sind. Die Kinder werden nicht zum Essen gezwungen, und der Teller muss, um das natürliche Sättigungsgefühl nicht zu zerstören, nicht geleert werden. Die Kinder dürfen anfangs mit den Fingern essen, mit zunehmenden motorischen Fähigkeiten leite ich Ihr Kind an, mit Besteck zu essen.

Bei Nahrungsunverträglichkeiten sprechen Sie mich bitte an. Auf religiöse- oder kulturelle Hintergründe versuche ich gern einzugehen und freue mich auf Ihre Wünsche und Anregungen.
5.2 Hygiene & Sauberkeitserziehung

Bei der Nahrungszubereitung trage ich nicht nur aus hygienischen Gründen grundsätzlich Handschuhe, sondern auch, um bei Bedarf sofort für Ihr Kind da zu sein, ohne dass ich mir z. B. nach der Zubereitung von Fleisch erst die Hände waschen muss. Ich unterstütze Ihr Kind in allen Bereichen der Gesundheits- und Hygieneerziehung vor und nach den Mahlzeiten. Bei Bedarf sowie nach dem Toilettenbesuch werden die Kinder von mir angeleitet, sich die Hände zu waschen. Ich halte die Kinder dazu an, bei Erkältungen Taschentücher zu benutzen und sich die Hand/bzw. die Ellenbeuge vor den Mund zu halten. Wickelsituationen gestalte ich, auch unter Zuhilfenahme von Finger- und Singspielen, so angenehm wie möglich für Ihr Kind. Ich erkläre die nächsten Schritte und gestalte den Pflegevorgang freundlich und respektvoll. Selbstverständlich hat Ihr Kind eine eigene Wickelunterlage sowie eigene Pflegeprodukte. Ausschlaggebend für das Toilettentraining ist der Wunsch Ihres Kindes und die Fähigkeit, den Harn- oder Stuhldrang zu erkennen. Dem Kind stehen dafür Töpfchen und Toilettenaufsätze zur Verfügung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bezugspersonen ist auch in diesem sensiblen Bereich erforderlich, denn nur gemeinsam können wir ihr Kind dabei unterstützen, „trocken“ zu werden.
5.3 Krankheiten & Medikamentengabe

Gerade in der Anfangszeit kann es dazu kommen, dass Ihr Kind vermehrt erkrankt. Krankheiten werden in Kleinkindgruppen sehr schnell übertragen, und Ihr Kind wird eine gewisse Zeit benötigen, bis sich das Immunsystem angepasst hat. Grundsätzlich sind Sie dazu verpflichtet, mir die Erkrankung Ihres Kindes mitzuteilen. Bei ansteckenden Erkrankungen, ungeklärten Hautausschlägen, Fieber, Durchfall und Erbrechen darf ich Ihr Kind leider nicht betreuen. In diesen Fällen muss Ihr Kind mindestens 24 Stunden ohne Medikamentengabe symptomfrei sein, bevor es wieder von mir betreut werden kann. Für alle Eltern gelten die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Wiederzulassung in Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen oder ein ärztliches Attest. Benötigt Ihr Kind während der Betreuungszeit Medikamente, so müssen Sie mir eine Vollmacht ausstellen, auf der die genauen Dosierungshinweise und die Zeiten der Verabreichung aufgeführt sind, möglichst mit Stempel und Unterschrift des behandelnden Arztes, die mich dazu berechtigt, Ihrem Kind diese Medikamente zu verabreichen. Sollte Ihr Kind chronisch erkrankt sein, oder im Rahmen der Inklusiven-Betreuung dauerhaft Medikamente und/oder Hilfsmittel benötigen, möchte ich von Ihrem Fach-oder Kinderarzt oder einer anderen fachkundigen Person eine Einweisung erhalten. Gern arbeite ich im Rahmen meiner Möglichkeiten eng mit Ihnen und Ihren Ärzten/Therapeuten zusammen.
5.4 Pflaster, Splitter und Co

„Kleine Helfer“ mit großer Wirkung dürfen von mir nicht eigenmächtig und ohne Ihre Genehmigung angewendet werden. Da es immer wieder zu allergischen Reaktionen auf Pflegeprodukte, Sonnenmilch, Pflaster usw. kommen kann, müssen Sie mir den Gebrauch schriftlich genehmigen. Fieber messen, Splitter und Stachel entfernen darf ich ebenfalls nur mit Ihrer schriftlichen Einverständniserklärung.
5.5 Ruhephasen & Schlafbedürfnis

Kleinkinder benötigen Ruhephasen, um Erlebtes zu verarbeiten und Erlerntes zu festigen. Es gibt viele Möglichkeiten, zu entspannen. Ich biete Ihrem Kind mehrmals am Tag die Möglichkeit, sich auszuruhen. Dazu kann es sein, dass ich Ihrem Kind in Ruhe vorlese, ihm zuhöre, mit ihm kuschle, oder es kann in der Kuschelecke träumen, Musik hören oder sich einfach für eine Weile zurückziehen. Ihr Kind darf selbstständig entscheiden, auf welche Weise es sich ausruhen möchte. Manchmal reichen schon fünf Minuten, um den Energiespeicher wieder aufzufüllen. Schlaf ist gerade für Kinder unter drei Jahren enorm wichtig. Säuglinge und Kleinkinder werden von mir zu individuellen und bedürfnisorientierten Zeiten in den Schlaf begleitet. Für ältere Kinder hat sich ein gemeinsamer Mittagsschlaf nach dem Essen bewährt. Ich begleite die Kinder in den Schlafraum und lege jedes Kind ins Bett. Anschließend erzähle ich eine kurze Geschichte und wünsche jedem Kind einen guten Schlaf. Allen Kindern steht ein eigenes Bett zur Verfügung, allerdings muss Ihr Kind nicht gegen seinen Willen schlafen, sollte sich aber zumindest eine Viertelstunde ruhig hinlegen, um sich auszuruhen. Ist es nach dieser Zeit nicht eingeschlafen, darf es aufstehen und weiterspielen.

6. Exemplarischer Tagesablauf

Eigentlich sollte ich Ihnen hier einen detailliert ausgearbeiteten Tagesablauf vorlegen. Da ich jeden Tag auf die Wünsche und Interessen Ihrer Kinder eingehe, gestalte ich unseren Tagesablauf gemeinsam mit den Kindern. Die einzigen festen Abläufe und Strukturen, die ich Ihnen hier als Information bieten kann, sind Ihre Bring- und Abholzeiten sowie die festen Essenszeiten.

  • ab 7:00 Uhr öffne ich meine Kindertagespflege und stehe Ihnen und Ihrem Kind zur Verfügung. Ihr Kind hat die Möglichkeit, gemeinsam mit uns zu Frühstücken.
  • 10:00 Uhr: zweites Frühstück, bestehend wahlweise aus Brot, Obst- oder Rohkost
  • 13:00 Uhr: gemeinsames Mittagessen
  • ab 14:00 Uhr ist die Abholung Ihres Kindes möglich (zwischen 12:15 Uhr und 14:00 Uhr ist eine Abholung nur im Ausnahmefall möglich)
  • 14:00 Uhr – 15:00 Uhr Mittagsruhe bei Bedarf
  • 15:30 Uhr: Zwischenmahlzeit, bestehend aus Obst- oder Rohkost
  • um 18:00 Uhr endet die Betreuungszeit

Bei schönem Wetter halten wir uns überwiegend im Garten auf, machen Ausflüge, treffen uns mit anderen Tagesmüttern und genießen bei unseren Aktivitäten die frische Luft. Freispielphasen und gemeinsames Spiel wechseln sich je nach Interesse Ihrer Kinder ab.

Bei schlechtem Wetter gestalten wir unseren Tag ebenfalls individuell und an die Bedürfnisse der Kinder angepasst. Wir spielen, singen, toben, malen, basteln, kochen, lesen, tanzen und haben viel Spaß miteinander. Auch hier achte ich auf eine ausgewogene Balance zwischen Freispiel und gemeinsamen Aktionen.

Ihre Kinder dürfen den Zeitpunkt für die nötigen Erholungsphasen selbstständig bestimmen. Ich achte darauf, dass Ihr Kind die erforderlichen Pausen individuell mitgestaltet. Manche Kinder brauchen einen ausgiebigen Mittagsschlaf, anderen reicht eine kurze Auszeit in der Kuschelecke mit einem schönen Buch oder ruhiger Musik.